Geschichte und Renovierung

 

Der spätgotische Bau aus der Zeit um 1470 diente zunächst als Torwärterhaus, welches in die Ringmauer integriert und zu Wehrzwecken auch mit Schießscharten ausgestattet war. In der Barockzeit wurde das Haus zur Klosterbäckerei umgebaut und im 19ten Jahrhundert, nach der Klosteraufhebung, erfolgte wiederum ein Umbau zu Wohnzwecken.
Es sind die vielen Kleinigkeiten die das Pfisterhaus so besonders machen. Bei der Renovierung wurden historischen Bauelemente wie die alten Deckenbalken, der original erhaltene Ofenhut oder die gotische Fassade mit Quaderverputz detailgetreu saniert. Die Schießscharten wurden restauriert und verglast und um die ursprüngliche Form des großen Raumes wieder erlebbar zu machen, wurde das Kreuzgratgewölbe mit seinem massiven Mittelpfeiler im Untergeschoss wieder freigelegt. Auch die Felsen, an die das Haus gebaut wurde sind sichtbar geblieben und verschaffen im behaglichen Inneren eine alpine Atmosphäre. Heutige neue Einbauten, z.B. der Stubenofen sind in schlicht-modernem Stil und mit natürlichen regionalen Materialien ausgeführt. Das gesamte Haus wurde vom Innsbrucker „Lichtpoeten“ Ernst Mitterndorfer mit z.T. eigens entwickelten Leuchten ausgestattet.

Ein herzlicher Dank für die gelungene Restaurierung des Pfisterhauses gilt den Architekten Dr. Gert Forer und Dr. Ursula Unterpertinger